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Flüchtlingspaten Syrien

Posted on June 18, 2017 at 2:48 AM Comments comments (353)
Machen Sie auch mit!
Die Flüchtlingspaten Syrien ermöglichen Angehörigen syrischer Flüchtlinge unbürokratisch und direkt die Ausreise aus dem kriegsgebeutelten Land und Leben und Integration bei uns. Ich finde das unterstützenswert und habe deshalb eine monatliche Patenschaft übernommen. Bitte informieren Sie sich über die Initiative auf www.fluechtlingspaten-syrien.de

Textauszug

Posted on June 13, 2017 at 4:01 AM Comments comments (265)
Zoé und Adil - in Love
(Erscheinungstermin Herbst 2017 im Größenwahn Verlag):

Wir hörten ungewollt eine Weile zu. Als das Wort Angst fiel, beugte Alina sich zu mir und flüsterte:
„Ich mache mir auch schreckliche Sorgen, kann nachts kaum noch schlafen, seitdem ich weiß, dass die alle kommen. Du nicht auch?“
„Ein bisschen, ja.“
„Keiner kann sich mehr auf die Straße trauen, so viele Fremde auf einmal. Die haben ganz andere Sitten als wir, beten fünfmal am Tag und unterdrücken die Frauen. Derek meint, die kommen alle hierher, weil wir ein reiches Industrieland sind. Sie profitieren von unserem Sozialstaat, indem sie sich ihr Leben finanzieren lassen, und später nehmen sie uns noch die Arbeitsplätze weg, wenn sie überhaupt irgendwann arbeiten. Und das alles auf unsere Kosten, denn die Steuern zahlen wir natürlich.“
Ich war zwar ebenfalls skeptisch, weil 400 Flüchtlinge auf einen Schlag für ein Dorf wie Flees krass war, aber die dumpfen Vorurteile aus Alinas Mund regten mich dann doch auf. Frauenunterdrücker? Da konnte sich Alina mit ihrem Macho-Derek in die erste Reihe einreihen. Laut sagte ich:
„Gib mal Bürgerkrieg Syrien in Google ein. Da kannst du sehen, wie viele Gebäude von den Bomben zerstört wurden. Manche Straßen liegen in Schutt und Asche. Die Menschen rennen um ihr Leben und lassen alles zurück: ihre Heimat und auch Familienangehörige, weil die Alten und Schwachen bestimmt nicht die Kraft haben, mitzugehen. Und ganz ohne Geld funktioniert eine Flucht bestimmt auch nicht, was bedeutet, dass die Armen überhaupt keine Chance haben. Also, ich glaube nicht, dass man ohne große Not alles zurück lässt und sich im Angesicht des Todes auch noch Gedanken darüber macht, wie man ein Land wie Deutschland schröpfen kann. Echt nicht, Alina. Die wollen nur raus aus der Hölle,“

Titel

Posted on June 3, 2017 at 4:15 AM Comments comments (287)
'Zoé und Adil - in Love'
Es ist und bleibt eine Liebesgeschichte...
Das sind die Worte meines Verlegers, und wo die Liebe drin steckt, muss sie auch nach außen wirken. Nach intensiven Überlegungen und Vorschlägen meinerseits haben wir uns auf diesen Titel festgelegt. Ich habe gelernt, dass ein Genitiv im Titel für einen Jugendroman kontraproduktiv, d.h. zu sperrig, ist. Lieber kurz und knackig!
Auch ein Cover existiert bereits. Zeigen darf ich es noch nicht, aber es ist schööön:-)



Textauszug

Posted on May 3, 2017 at 5:12 AM Comments comments (799)
Der voll beladene Möbelwagen war bereits losgefahren. Charlie wartete unten im Auto auf mich, weil ich die letzten Minuten allein in unserer Wohnung verbringen wollte. Beim Anblick der nackten Wände schnürte sich mir die Kehle zu. Das Atmen fiel mir schwer, Dann machte ich ein Foto von meinem verlassenen Zimmer und schickte es Dilara mit den Worten: Quiet desperation!
Genauso fühlte ich mich, genauso wie Beneatha aus unserer Schullektüre A Raisin in the Sun. Dilara war online und schrieb zurück:
„Komme dich bald besuchen. Ich vermisse dich jetzt schon.“ Dahinter drei Kusssmileys.
„Ich rechne mit dir! Wenigstens an einem Wochenende. Du hast es versprochen“, schrieb ich zurück und seufzte. Hoffentlich hielt sich Dilara an unsere Abmachung. Ich war mir nicht sicher. Allein schon wegen Mehmet.
Resigniert zog ich ein letztes Mal unsere Haustür zu und ging langsam die Treppe hinunter, prägte mir jede Stufe ein, als hinge mein Leben davon ab.

Romananfang

Posted on April 27, 2017 at 12:39 PM Comments comments (286)
Die erste Seite (will ich weiterlesen?) und die letzte Seite (klingt der Roman nach?) sollen ja bekanntlich nicht unwesentlich bei einem Roman sein. Und so ist mein Einstieg in die Geschichte um Zoé und Adil:

1.
Ich betrachtete meine Haut. Die hässlichen Brandnarben, die sich vom Halsansatz über die linke Schulter bis zur Brust ausdehnten - und heulte. Hypertrophe Narben nannten es die Ärzte. Mittlerweile wusste ich auch alles darüber.
Bisher hatte man alle möglichen Behandlungsmethoden an mir ausprobiert, angefangen von Druckverbänden über Röntgenweichbestrahlungen bis hin zu einer Farbstofflasertherapie, in der in endlosen Sitzungen die Blutgefäße verödet wurden, bis sie sich zurückbildeten. Das taten sie, nur hatte ich jetzt nicht mehr rote, sondern bräunliche, über das Hautniveau erhabene Narben, die man trotzdem sah, weil sie einen Kontrast zu meiner weißen Haut bildeten. Das Unglück hatte sich ein halbes Jahr zuvor an meinem sechzehnten Geburtstag im Januar 2013 ereignet. Und ausgerechnet Kevin, mein bester Freund, war schuld daran.
Manchmal brach ich tagelang nicht in Tränen aus, aber je nach Stimmungslage passierte es dann doch. Ich solle den bescheuerten Narben keine Bedeutung beimessen, hatte Charlie gemeint. Meine Mutter wurde nicht müde, mir zu versichern, ich sei etwas ganz Besonderes. Einige Stunden glaubte ich selbst daran. Doch spätestens abends, wenn ich meine Klamotten gegen mein Schlafshirt tauschte und dann wieder morgens in der Dusche wurde ich an sie erinnert. Welcher Junge würde sich jemals in mich verlieben?

Also kein Vorwort

Posted on April 13, 2017 at 7:20 AM Comments comments (255)
Mit einem weinenden Auge von meinem Vorwort getrennt:-(, dabei find' ich es doch so schön!
Aber es passt nicht zum Ende...

Erstes Lektorat zurück

Posted on April 9, 2017 at 8:04 AM Comments comments (275)
Uuuuh.... habe die erste Version meiner Lektorin vom Größenwahn Verlag zurück. Interessant ihre Kommentare am Rand und Streichungen im Text...


Satirisches und Tödliches

Posted on March 10, 2017 at 5:36 AM Comments comments (138)
Gerd Meyer-Anaya,  mein neuer ERA-Kollege und Psychotherapeut aus Düsseldorf, stellt sich dem Publikum vor. Die Bandbreite des Autors reicht von Aphorismen über die Lyrik bis hin zu Satiren, wobei er sich gerne satirisch mit der „Endlichkeit des Menschen“ beschäftigt. 2016 erschien von ihm das Buch „Freitod für alle“ .

Außerdem liest  Sibyl Quinke  aus ihrem dritten Kriminalroman "Drei tödliche Kugeln", musikalisch begleitet von dem Cellisten  Max Maxelon.

Wann und Wo?
Am 19. März 2017 um 17 Uhr
in der

KULTURkneipe im Lux
Turmstraße 5 in Ratingen.

Der Eintritt ist frei.

Autorenvertrag beim Größenwahn Verlag

Posted on February 12, 2017 at 2:24 PM Comments comments (256)
Zwar habe ich daran geglaubt, aber so richtig freuen kann ich mich erst jetzt, da ich den Vertrag in der Tasche habe! Bin happy, denn meine Geschichte um Zoé und Adil wird im Herbst 2017 hoffentlich viele junge (und junggebliebene) Leser erreichen. Jetzt folgt eine spannende Zeit, auf die ich mich nach der intensiven Schreibphase ebenso freue: Lektorat, Covergestaltung, Lesungen, hach, ist das schön...!!!

Lichtbildervortrag von Peter von Kapri

Posted on January 9, 2017 at 3:56 AM Comments comments (633)
Auf einem Gebiet, nicht größer als Hessen, ist jeder Quadratmeter von Geschichte getränkt. Heilig ist das Land nicht nur für uns Christen sondern auch für Juden, Muslime und die Bahai. In Jerusalem verläuft die Via Dolorosa nicht weit von der Klagemauer und der al-Aqsa-Moschee.

Als leidenschaftlicher Fotograf wirft mein ERA-Kollege Peter von Kapri nicht nur einen Blick auf die verschiedenen religiösen Stätten, sondern auch auf die wunderschöne Landschaft, die sich von der Mittelmeerküste zum Toten Meer und vom See Genezareth bis an das Rote Meer erstreckt.

Wann:
17. Januar 2017 um 17:00
Wo:
Hotel Krupp
Poststraße 4
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Eintritt frei

Auf Einladung des Deutschen Verbandes Frau und Kultur e.V.

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